FAQ
Allgemeine Fragen & Organisation
Nein, für die Einführung der cosymap® Leitungsauskunft ist keine vollständig digitalisierte Netzdokumentation erforderlich.
Das System kann schrittweise aufgebaut werden und berücksichtigt sowohl georeferenzierte als auch nicht georeferenzierte Dokumente.
Zu Beginn werden die bereits digital verfügbaren Leitungsdaten in das System integriert – typischerweise aus einem Geo-Informationssystem (GIS) oder über standardisierte Geo-Web-Services (WMS/WFS).
Bereiche, in denen noch keine digitale Dokumentation vorhanden ist, können über polygonale Sperrzonen von der automatischen Beauskunftung ausgeschlossen werden.
Anfragen, die solche Sperrzonen betreffen, werden im System dennoch zentral erfasst und manuell bearbeitet, sodass keine Anfrage verloren geht.
Ein besonderer Vorteil von cosymap® besteht in der Möglichkeit, auch nicht georeferenzierte Dokumente einfach zu integrieren:
Der räumliche Bereich eines Plans oder PDFs kann direkt auf der Karte skizziert und mit der Datei verknüpft werden.
Berührt eine Anfragefläche diesen Bereich, wird das zugehörige Dokument automatisch in die Leitungsauskunft einbezogen.
Damit können auch Netzbetreiber, deren Bestandsdaten noch nicht vollständig georeferenziert sind, sofort mit der digitalen Leitungsauskunft starten und die Digitalisierung ihres Netzes schrittweise fortführen.
Die Nutzung der digitalen Leitungsauskunft von cosymap® bietet Netzbetreibern erhebliche organisatorische, wirtschaftliche und rechtliche Vorteile.
Als führender Anbieter für automatisierte Leitungsauskunftssysteme verfügt cosymap® über jahrzehntelange Erfahrung in der Digitalisierung von Netzinformationen und hat in jüngster Zeit neue Rekordmarken erreicht – sowohl bei der Zahl der aktiven Netzbetreiber als auch beim abgewickelten Anfragevolumen.
Durch die weitgehende Automatisierung des Auskunftsprozesses werden Anfragen nahezu vollständig digital bearbeitet. Fax, Brief oder telefonische Abfragen gehören damit der Vergangenheit an.
Alle Vorgänge werden revisionssicher dokumentiert und sind jederzeit nachvollziehbar – ein entscheidender Vorteil für Netzbetreiber, insbesondere im Falle juristischer Auseinandersetzungen.
Die Cloud-Lösung von cosymap® überzeugt durch ihre außergewöhnlich schnelle Einsatzbereitschaft:
Nach Bereitstellung der erforderlichen Netzdaten erfolgt das Onboarding in der Regel innerhalb von zwei Wochen.
Damit können Netzbetreiber ohne lange Projektlaufzeiten produktiv starten – ganz ohne eigene IT-Installation oder komplexe Systemintegration.
Das flexible Abo-Modell ermöglicht die Nutzung der Cloud-Lösung ohne feste Vertragslaufzeit.
Die Nutzung kann monatlich gekündigt werden, wodurch Netzbetreiber maximale Planungssicherheit und Kostentransparenz erhalten.
Lizenz, Hosting, Wartung und Support sind in der monatlichen Pauschale bereits enthalten – es entstehen keine versteckten Folgekosten.
Weitere Vorteile für Netzbetreiber:
- Deutliche Zeit- und Kostenersparnis: Der Anfrage- und Auskunftsprozess wird durch automatisierte Workflows massiv beschleunigt und entlastet die Fachabteilungen.
- Minimierung von Baustillständen: Durch schnelle, automatisierte Rückmeldungen können Bauprojekte ohne Verzögerungen fortgesetzt werden.
- Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit (24/7): Die Leitungsauskunft steht jederzeit online bereit – unabhängig von Geschäftszeiten oder Personalverfügbarkeit.
- Höchste Datenqualität und Nachvollziehbarkeit: Jeder Bearbeitungsschritt wird lückenlos protokolliert und revisionssicher archiviert.
- Skalierbare Cloud-Infrastruktur: Der Betrieb auf Servern der Hetzner Online GmbH in Deutschland gewährleistet Stabilität, Datenschutz und IT-Sicherheit auf höchstem Niveau.
cosymap® verbindet modernste Technologie mit jahrzehntelanger Branchenerfahrung – das Ergebnis ist ein erprobtes, effizientes System, das sich in der Praxis bei Stadtwerken, Netzbetreibern und Zweckverbänden täglich bewährt.
Die Kosten für die Einführung und den Betrieb der cosymap® Leitungsauskunft hängen in der Cloud-Variante nicht mehr von der Netzlänge ab, sondern primär vom Anfrageaufkommen und den gewünschten Funktionsmodulen.
Dieses nutzungsorientierte Modell ermöglicht es auch kleineren Netzbetreibern und Stadtwerken, eine vollständig digitale Leitungsauskunft wirtschaftlich zu betreiben.
Dank des hohen Standardisierungsgrades, des Hostings in deutschen Rechenzentren (Hetzner Online GmbH) und der vollständig automatisierten Einrichtung ist die cosymap®-Cloud-Lösung auch bei geringem Anfragevolumen rentabel – bereits ab weniger als 50 Anfragen pro Monat.
In den vergangenen Monaten konnten mehrere solcher Kleinstanwender erfolgreich in den Livebetrieb überführt werden.
Beispiel:
Ein Netzbetreiber mit ca. 1.000 Leitungsauskunftsanfragen pro Jahr kann die Cloud-Lösung bereits ab einem monatlichen Betrag im unteren dreistelligen Bereich nutzen – inklusive Hosting, Wartung, Updates und Support.
Für Netzbetreiber mit sehr geringem Anfrageaufkommen stehen flexible Einstiegsmodelle zur Verfügung, die den Einstieg in die Digitalisierung der Leitungsauskunft ohne hohe Investitionskosten ermöglichen.
Die bisherigen Einmalkosten für Lizenzen oder Serverinstallationen entfallen vollständig.
Stattdessen wird eine transparente monatliche Nutzungspauschale berechnet, die alle Leistungen (Betrieb, Wartung, Sicherheitsupdates und Support) beinhaltet.
Durch dieses Modell profitieren Netzbetreiber von planbaren Kosten, hoher Verfügbarkeit und einer deutlich reduzierten internen Ressourcenbindung.
Die cosymap® Leitungsauskunft ist eine Cloud-basierte Standardlösung mit vollständig integrierten Schnittstellen zu gängigen Geo-Informationssystemen (GIS) und Datenformaten.
Da der Betrieb auf Servern der Hetzner Online GmbH in Deutschland erfolgt, sind für den Netzbetreiber keine eigenen Serverkapazitäten oder IT-Installationen erforderlich.
Der Aufwand bei der Einführung beschränkt sich im Wesentlichen auf die Bereitstellung der erforderlichen Netzdaten (z. B. GIS-Export, WMS/WFS-Zugänge) und die Systemkonfiguration (z. B. Stempelfelder, Logo, E-Mail-Vorlagen).
Sobald alle notwendigen Informationen vorliegen, kann das Onboarding in der Cloud in der Regel innerhalb von zwei Wochen abgeschlossen werden.
Diese in der Branche außergewöhnlich kurze Implementierungszeit wird durch ein standardisiertes, erprobtes Setup-Verfahren und die hohe Automatisierung der Datenübernahme erreicht.
Für Netzbetreiber, die cosymap® innerhalb ihrer eigenen IT-Infrastruktur betreiben möchten, ist auch ein On-Premise-Betrieb möglich. In diesem Fall beträgt der typische Implementierungszeitraum etwa vier Wochen nach Bereitstellung der Systemumgebung und GIS-Daten.
Die Benutzeroberfläche ist modern, intuitiv und speziell für die Anforderungen von Netzbetreibern und Stadtwerken konzipiert.
Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten in zwei halbtägigen Schulungen eine praxisorientierte Einführung in die Bedienung der Anwendung.
Darüber hinaus steht unser Support-Team während des gesamten Betriebs jederzeit zur Verfügung – von der Einrichtung über die laufende Nutzung bis hin zu zukünftigen Erweiterungen.
Regelwerk & Recht
cosymap® wurde speziell entwickelt, um Netzbetreiber bei der rechtssicheren Abwicklung von Leitungsauskunftsverfahren zu unterstützen.
Die Lösung berücksichtigt die Anforderungen aus § 823 BGB (Verkehrssicherungspflicht), § 254 BGB (Mitverschulden) sowie die Regelwerke DVGW GW 118 (A) und VDE-AR-N 4203.
Durch die vollständige digitale Dokumentation jedes Auskunftsprozesses werden alle Anfragen, Bearbeitungsschritte und Antworten revisionssicher gespeichert.
Jede Planauskunft wird mit einem digitalen Zeitstempel versehen, der als eindeutiger Nachweis der ordnungsgemäßen Auskunftserteilung dient.
Darüber hinaus generiert das System automatisch Freizeichnungshinweise zur Gültigkeitsdauer und Nutzungsbeschränkung, um das Haftungsrisiko zu minimieren.
cosymap® unterstützt zudem die Erstellung von rechtssicheren PDF/A-Dokumenten für die revisionssichere Archivierung gemäß GoBD.
Alle Auskünfte werden automatisch protokolliert und können bei Bedarf jederzeit exportiert oder im Rahmen eines Schadensfalls als Beweismittel herangezogen werden.
In Kombination mit der integrierten Gültigkeitsverwaltung – inklusive automatischem „Auffrischen“ bei Netzänderungen – ermöglicht cosymap® eine nachweislich rechtssichere Online-Leitungsauskunft, die den aktuellen
Anforderungen von DVGW, VDE und BDEW entspricht.
Damit stärkt cosymap® die Rechtssicherheit, Nachvollziehbarkeit und Haftungsabsicherung
von Netzbetreibern und dokumentiert die Erfüllung der Sorgfaltspflichten bei jeder einzelnen Leitungsanfrage.
Für die rechtssichere Erteilung von Leitungsauskünften sind mehrere technische Regelwerke maßgeblich.
Zentrale Grundlage bildet die DVGW-Arbeitsblatt GW 118 (A) in Verbindung mit der VDE-AR-N 4203.
Diese Regelwerke beschreiben die organisatorischen und technischen Anforderungen an die Erkundigungs- und Auskunftspflicht von Netzbetreibern und legen fest, wie die Bereitstellung von Netzdaten gegenüber Dritten zu erfolgen hat.
Wesentliche Inhalte der GW 118 / VDE-AR-N 4203 sind:
- Bekanntmachungspflicht: Netzbetreiber müssen sicherstellen, dass Bauunternehmen, Behörden und Dritte wissen, an wen sie sich zur Einholung von Leitungsauskünften wenden können.
- Standardisierte Abgabe digitaler Daten: Die Planauskunft kann in Papierform oder digital (z. B. PDF, Webviewer) erfolgen, muss jedoch nachvollziehbar, datenschutzkonform und revisionssicher dokumentiert werden.
- Umgang mit Übertragungsrisiken: Der Netzbetreiber bleibt für die inhaltliche Richtigkeit der bereitgestellten Informationen verantwortlich, auch wenn die Auskunft über ein Portal oder einen Dienstleister erfolgt.
- Pflichtangaben der Auskunft:
- Datum und Uhrzeit der Planabgabe
- Freizeichnungshinweise zur eingeschränkten Gültigkeit der Netzauskunft
- Angabe des Ausgabemaßstabes und geeigneter Referenzen
- Hinweise zum Schutz der Versorgungsanlagen bei Bauarbeiten
Ergänzend sind weitere DVGW-Regelwerke relevant:
- GW 120 / VDE-AR-N 4201: Anforderungen an die Dokumentation, Aktualität und Genauigkeit von Leitungsplänen (Leitungsdokumentation als Grundlage der Auskunftspflicht).
- GW 130 (VDE 0130): Hinweise zum Schutz von Versorgungsanlagen bei Bauarbeiten und zur Koordination von Maßnahmen im Leitungsbereich.
Diese Regelwerke konkretisieren die Sorgfaltspflichten des Netzbetreibers nach § 823 BGB (Schutzpflichten) und § 254 BGB (Mitverschulden) und bilden damit die technische und rechtliche Grundlage für eine haftungssichere Leitungsauskunft.
Die Haftung bei Leitungsschäden richtet sich grundsätzlich nach den allgemeinen zivilrechtlichen Vorschriften der §§ 823 ff. BGB (unerlaubte Handlung) sowie nach den Sorgfaltspflichten aus den technischen Regelwerken (z. B. DVGW GW 118 (A), VDE-AR-N 4203).
In der Regel haftet das Tiefbauunternehmen als Verursacher eines Schadens, wenn es seine Erkundigungs-, Sicherungs- oder Sorgfaltspflichten verletzt hat.
Diese Pflichten umfassen insbesondere:
- die rechtzeitige Einholung von Leitungsauskünften bei allen in Frage kommenden Netzbetreibern (BGH 21.11.1995 – VI ZR 31/95),
- die Prüfung der Angaben auf Plausibilität,
- die Einhaltung der anerkannten Sicherheitsmaßnahmen (z. B. Handschachtung, Ortung, Schutzanweisungen).
Der Netzbetreiber trägt jedoch ein eigenes Haftungsrisiko, wenn seine Leitungsdokumentation oder Auskunft unvollständig, fehlerhaft oder veraltet ist oder wenn bekannte Abweichungen zwischen Plan und tatsächlicher Lage nicht kommuniziert werden (vgl. OLG Brandenburg 05.04.2017 – 4 U 24/16; LG Erfurt 07.02.2013 – 1 S 164/12).
In solchen Fällen kann dem Netzbetreiber ein Mitverschulden nach § 254 BGB angerechnet werden, das je nach Schwere des Fehlers mit 20 – 50 % bewertet wird.
Besonderheiten gelten, wenn die Leitungsauskunft über Datenbroker oder Metaportale (z. B. Leico / BIL / ALIZ) erfolgt:
Erteilt ein solcher Dritter die Auskunft im Auftrag des Netzbetreibers, bleibt der Netzbetreiber grundsätzlich verantwortlich für die inhaltliche Richtigkeit der übermittelten Daten. Fehler oder Auslassungen im Portal begründen daher kein Haftungsprivileg.
Eine Haftungsfreistellung des Netzbetreibers ist nur möglich, wenn die vertraglichen Vereinbarungen mit dem Datenbroker ausdrücklich eine Verantwortungsübertragung und Prüfpflichten regeln.
In der Praxis zeigt sich:
Tiefbauunternehmen versuchen häufig, Schadensersatzforderungen zurückzuweisen. Kommt es zur gerichtlichen Klärung, folgen die Gerichte regelmäßig der Rechtsprechung, dass derjenige haftet, der seine Verkehrssicherungspflichten verletzt oder seiner Erkundigungs- und Informationspflicht nicht nachkommt – im Zweifel also beide Seiten anteilig.
Ein Netzbetreiber trägt ein Mitverschulden im Sinne des § 254 BGB, wenn er seiner Auskunfts- oder Dokumentationspflicht nicht in geeigneter Weise nachkommt oder den Tiefbauunternehmer unzureichend über bestehende Risiken informiert.
Nach aktueller Rechtsprechung (u. a. OLG Brandenburg, Urteil vom 05.04.2017 – 4 U 24/16; LG Erfurt, Urteil vom 07.02.2013 – 1 S 164/12; OLG Koblenz, Urteil vom 09.03.2000 – 2 U 715/99) entsteht eine Mitschuld des Netzbetreibers insbesondere dann, wenn:
- die erteilte Leitungsauskunft unvollständig, fehlerhaft oder veraltet ist,
- bekannte Abweichungen zwischen Plan und tatsächlicher Lage nicht eindeutig vermerkt oder dem Anfragenden mitgeteilt wurden,
- auf der Karte enthaltene Hinweise wie „Lage und Höhe unverbindlich“ nicht durch ergänzende Einweisung oder Ortung kompensiert werden,
- die Leitungsdokumentation nicht den Anforderungen der DIN 2425 oder der DVGW-Regelwerke GW 120 / GW 118 entspricht,
- keine oder nur unzureichende Hinweise auf die Pflichten des Tiefbauunternehmens (z. B. Handschachtung, Einhaltung von Schutzabständen) erteilt werden,
- oder der Netzbetreiber trotz Kenntnis von ungesicherten Leitungslagen keine ergänzende Ortung oder Einweisung vor Ort veranlasst.
Keine Mitschuld liegt vor, wenn die Pläne nach dem Stand der Technik erstellt, bekannte Unsicherheiten kenntlich gemacht und die Pflichten des Bauunternehmens deutlich kommuniziert wurden.
Insbesondere darf der Netzbetreiber darauf vertrauen, dass Tiefbauunternehmen ihre eigene Erkundigungspflicht erfüllen und sich bei Unklarheiten über den Leitungsverlauf durch geeignete Maßnahmen (z. B. Suchschlitze, Ortung, Handschachtung) absichern.
In der Praxis wird ein Mitverschulden des Netzbetreibers regelmäßig zwischen 20 % und 50 % angenommen, wenn nachweislich unvollständige oder irreführende Auskünfte erteilt wurden oder bekannte Abweichungen verschwiegen wurden.
Für eine rechtssichere und haftungsfeste Online-Leitungsauskunft müssen Netzbetreiber sowohl technische als auch juristische Anforderungen erfüllen.
Die cosymap® Leitungsauskunft wurde entsprechend den Vorgaben der DVGW GW 118 (A) und VDE-AR-N 4203 entwickelt und erfüllt sämtliche Anforderungen an Datenschutz, Nachvollziehbarkeit und rechtliche Absicherung.
Wesentliche Aspekte sind:
- Verfügbarkeit und Manipulationsschutz: Die Anwendung muss dauerhaft erreichbar und gegen unberechtigte Zugriffe, Manipulation oder Datenverlust geschützt sein. Dies umfasst technische Maßnahmen wie Penetrationstests, Firewalls und Systemhärtung nach IT-Sicherheitsgesetz 2.0.
- Datenschutz und DSGVO-Konformität: Personenbezogene Daten dürfen ausschließlich zweckgebunden verarbeitet werden. Rollen- und Berechtigungskonzepte, Privacy by Design und SSL-/TLS-Verschlüsselung gewährleisten einen rechtssicheren Umgang mit Anfragendendaten.
- Rechte Dritter und Urheberrecht an Geodaten: Netzbetreiber müssen sicherstellen, dass sie über die notwendigen Nutzungsrechte an verwendeten Geodaten und Kartendiensten verfügen. Dies gilt insbesondere bei der Bereitstellung über Online-Portale oder bei der Nutzung externer Datenquellen (z. B. WMS/WFS).
- Sicherer Informationsaustausch: Die Kommunikation zwischen Portal, Metaportalen und Anfragenden erfolgt ausschließlich verschlüsselt (HTTPS/SSL). Auskünfte werden mit signierten Dokumenten und digitalen Zeitstempeln bereitgestellt.
- Revisionssichere Archivierung / GoBD-Konformität: Alle Anfragen und Auskünfte müssen unveränderbar, vollständig und nachvollziehbar archiviert werden. cosymap® gewährleistet dies über PDF/A-Ausgabeformate, Protokollierung mit Zeitstempel sowie optionaler Speicherung in einem Dokumentenmanagement-System (DMS).
- Haftungsschutz und Gültigkeitsmanagement: Die Online-Leitungsauskunft sollte stets mit einem Gültigkeitszeitraum versehen sein. In cosymap® kann dieser Zeitraum individuell (bis tagesaktuell) konfiguriert werden. Durch automatische Aktualisierung („Auffrischen“) und Freizeichnungsklauseln wird das Haftungsrisiko des Netzbetreibers minimiert.
- Branchenspezifische Regelwerke: Maßgeblich sind die DVGW-Regelwerke GW 118 (A) und GW 120 für die Auskunftserteilung, die VDE-AR-N 4203 für elektrische Netze sowie ergänzend das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 und die GoBD-Richtlinien zur ordnungsgemäßen elektronischen Archivierung.
Diese Grundsätze gewährleisten, dass die digitale Leitungsauskunft sowohl technisch sicher als auch rechtlich belastbar ist – und damit den Anforderungen an Verkehrssicherungspflicht, Datenschutz und Haftungsreduzierung voll entspricht.
Für die Gültigkeit einer Leitungsauskunft existieren derzeit keine gesetzlichen Vorgaben. Weder das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) noch die technischen Regelwerke (z. B. DVGW GW 118 (A) oder VDE-AR-N 4203) definieren eine verbindliche Frist, nach der eine erteilte Leitungsauskunft automatisch ihre Gültigkeit verliert.
In der Praxis hat sich jedoch bewährt, dass Netzbetreiber ihren Leitungsauskünften ein „Verfallsdatum“ oder eine begrenzte Gültigkeitsdauer hinzufügen. Damit wird sichergestellt, dass Tiefbauunternehmen bei Planänderungen oder längerer Projektdauer die Auskunft regelmäßig aktualisieren müssen und stets auf den aktuellen Stand der Netzdokumentation zugreifen.
Aus rechtlicher Sicht liegt die Verantwortung für die Richtigkeit einer Leitungsauskunft während des Gültigkeitszeitraums beim Netzbetreiber. Er trägt eine sogenannte Bringeschuld – das bedeutet, dass er verpflichtet ist, den Anfragenden aktiv über zwischenzeitliche Änderungen oder Erweiterungen des Netzes zu informieren, sofern diese die bereits erteilte Auskunft beeinflussen könnten.
Um dieses Risiko zu minimieren, empfiehlt die cosymap Leitungsauskunft GmbH, die Gültigkeit einer Leitungsauskunft auf einen kurzen Zeitraum von 7 bis 14 Tagen zu begrenzen. Nach Ablauf dieses Zeitraums sollte das Bauunternehmen die Leitungsauskunft automatisch erneuern.
In der digitalen Lösung cosymap® kann die Gültigkeitsdauer individuell festgelegt werden. Auf Wunsch lässt sich ein automatisches „Auffrischen“ der Leitungsauskunft aktivieren, sodass jederzeit die aktuellsten Netzdaten berücksichtigt werden.
Grundsätzlich gilt: Eine E-Mail gilt rechtlich erst dann als zugestellt, wenn sie im Machtbereich des Empfängers abrufbar ist – also beispielsweise im Posteingang landet und unter normalen Umständen gelesen werden kann. Wird eine Nachricht aufgrund technischer Ursachen (z. B. Spamfilter, Postfachüberlauf oder fehlerhafte E-Mail-Adresse) nicht zugestellt, liegt das sogenannte Zugangsrisiko beim Absender.
Um dieses Risiko zu minimieren, nutzt die cosymap® Leitungsauskunft ein mehrstufiges Sicherheits- und Zustellungskonzept.
Die Bereitstellung der Leitungsauskunft erfolgt nicht ausschließlich per E-Mail, sondern über das gesicherte Kunden-Dashboard im cosymap®-Portal. Dort können alle Dokumente jederzeit direkt heruntergeladen und revisionssicher archiviert werden.
E-Mail-Benachrichtigungen dienen lediglich der Information über neue oder aktualisierte Dokumente. Der eigentliche Abruf der Auskunft erfolgt über das Portal, wodurch das Risiko technischer Störungen im E-Mail-Verkehr praktisch ausgeschlossen wird.
Zusätzlich werden alle E-Mails aus einem DKIM-, SPF- und DMARC-validierten System versendet. Diese Authentifizierungsverfahren gewährleisten eine hohe Zustellwahrscheinlichkeit und schützen vor Manipulation oder Fälschung der Absenderadresse.
Durch diese Kombination aus Portal-Download und technisch validiertem E-Mail-Versand wird das Zugangsrisiko für elektronische Mitteilungen auf ein Minimum reduziert und eine rechtssichere Zustellung der Leitungsauskunft gewährleistet.
Technik & Installation
Für die Einführung einer digitalen Leitungsauskunft ist eine digitalisierte Netzdokumentation die zentrale Voraussetzung. Diese sollte vorzugsweise in einem Geo-Informationssystem (GIS) oder in Form von georeferenzierten Raster- oder Vektordaten vorliegen. Nur so kann das System automatisiert prüfen, ob eine Betroffenheit vorliegt und maßstabsgetreue Planauskünfte erzeugen.
cosymap® Leitungsauskunft ist eine moderne Cloud-Lösung, die auf Servern der Hetzner Online GmbH in Deutschland betrieben wird. Die Plattform unterstützt vollständig georeferenzierte Geodaten ebenso wie nicht georeferenzierte Dokumente, die direkt mit Kartenbereichen verknüpft werden können.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Leitungsauskunftssystemen ermöglicht cosymap® auch die Einbindung nicht georeferenzierter Dateien in die Netzdokumentation. Der räumliche Bereich eines solchen Dokuments kann direkt auf einer Karte skizziert und mit der Datei verknüpft werden. Berührt eine Bauanfrage diesen markierten Bereich, wird das entsprechende Dokument automatisch in die Leitungsauskunft einbezogen. Diese Funktion überwindet die Barriere fehlender Georeferenzierung und trägt erheblich zur Effizienz und Genauigkeit der automatisierten Leitungsauskunft bei.
Für den Zugriff auf Netzdaten werden verschiedene Schnittstellenoptionen unterstützt:
- Geo Web Services (WMS/WFS): Der empfohlene Standard für einen sicheren und schnellen Zugriff auf aktuelle Originaldaten aus dem GIS-System. Ideal für automatisierte Leitungsauskünfte.
- Datenexport (z. B. Shape, GeoJSON, GeoPackage): Für Cloud-Umgebungen kann die Netzdokumentation regelmäßig oder anfragebasiert exportiert werden. Diese Methode vermeidet direkte Datenbankzugriffe und gewährleistet hohe Datensicherheit und Aktualität.
- Datenbankschnittstelle (On-Premise): Bei einem Inhouse-Betrieb innerhalb der kundeneigenen IT-Infrastruktur kann cosymap® über eine lesende Datenbankschnittstelle (PostgreSQL, MS SQL Server, Oracle) direkt auf das GIS zugreifen.
Aus Gründen der IT-Sicherheit wird in der Cloud-Variante auf direkte Datenbankzugriffe verzichtet. Der Datenaustausch erfolgt ausschließlich über verschlüsselte HTTPS-Verbindungen und standardisierte Webservices.
cosymap® Leitungsauskunft ist eine webbasierte Anwendung, die in jedem modernen Browser ohne lokale Installation nutzbar ist. Sämtliche Funktionen, Schnittstellen und Sicherheitsmechanismen laufen zentral auf dem Server. Der Zugriff erfolgt komfortabel über das Internet oder Intranet.
Standardmäßig wird die Lösung als Cloud-Service betrieben – vollständig gemanagt, gewartet und gesichert durch die cosymap Leitungsauskunft GmbH.
Auf Kundenwunsch ist auch ein On-Premise-Betrieb innerhalb der kundeneigenen IT-Infrastruktur möglich.
Die cosymap® Leitungsauskunft ist eine Cloud-basierte Webanwendung, die auf Servern der Hetzner Online GmbH in Deutschland betrieben wird.
Für den Cloud-Betrieb werden bevorzugt standardisierte Webschnittstellen genutzt, die einen sicheren und performanten Datenaustausch ermöglichen, ohne dass ein direkter Zugriff auf interne Datenbanken des Netzbetreibers erforderlich ist.
Zu den im Cloud-Betrieb empfohlenen Schnittstellen gehören:
- Geo Web Services (WMS/WFS): Diese offenen OGC-konformen Standards ermöglichen den direkten, sicheren Zugriff auf aktuelle Geodaten aus dem GIS-System des Netzbetreibers. Sie sind die bevorzugte Methode für automatisierte und tagesaktuelle Leitungsauskünfte.
- Datenexport (z. B. Shape, GeoJSON, GeoPackage): Alternativ können Geodaten regelmäßig oder anfragebasiert exportiert und über sichere HTTPS-Verbindungen an die Cloud-Anwendung übermittelt werden. Dieses Verfahren gewährleistet Datensicherheit und Aktualität bei gleichzeitiger Entkopplung vom internen Netzwerk.
Darüber hinaus verfügt die Cloud-Lösung über integrierte Schnittstellen zu führenden Metaportal-Systemen:
- Leico (vormals Infrest): Diese Schnittstelle ist in der Standardinstallation enthalten und ermöglicht den vollautomatischen Austausch von Bauanfragen und Rückmeldungen über das Metaportal.
- ALIZ / BIL eG: Eine optional aktivierbare Schnittstelle für den Datenaustausch mit dem BIL-Netz der ALIZ GmbH & Co. KG. Sie erlaubt die automatisierte Verarbeitung von Anfragen, Statusmeldungen und Rückgaben innerhalb der cosymap®-Umgebung.
Für Netzbetreiber, die cosymap® innerhalb der eigenen IT-Infrastruktur betreiben, steht zusätzlich die Möglichkeit einer On-Premise-Integration zur Verfügung.
Hierbei können bestehende Schnittstellen zu internen Systemen wie GIS-, Billing-, CRM-, ERP- oder Monitoringsystemen genutzt werden. Ebenso ist der direkte lesende Zugriff auf Geodatenbanken (z. B. PostgreSQL/PostGIS, MS SQL Server, Oracle Spatial) möglich.
Damit bietet cosymap® ein flexibles Schnittstellenkonzept, das sowohl den sicheren Cloud-Betrieb als auch die tief integrierte On-Premise-Nutzung optimal unterstützt.
Der Zeitrahmen für die Implementierung hängt vom gewählten Betriebsmodell und der Bereitstellung der erforderlichen Informationen durch den Netzbetreiber ab.
Bei der Cloud-Lösung erfolgt das Onboarding in der Regel innerhalb von zwei Wochen nach Eingang aller notwendigen Daten und Zugangsinformationen.
Diese in der Branche einmalig kurze Realisierungszeit ist möglich, weil die cosymap® Leitungsauskunft auf einem hoch standardisierten, praxiserprobten Implementierungskonzept basiert.
Dank zahlreicher erfolgreich umgesetzter Projekte und einer ausgereiften Systemarchitektur können Einrichtung, Konfiguration und Schulung des Netzbetreibers effizient und nahezu vollständig automatisiert erfolgen.
Für den On-Premise-Betrieb innerhalb der kundeneigenen IT-Infrastruktur beträgt der typische Implementierungszeitraum etwa vier Wochen nach Bereitstellung der erforderlichen GIS-Daten, Netzpläne und Systemzugänge.
Der zusätzliche Zeitbedarf ergibt sich hier aus der Einbindung in bestehende IT-Systeme sowie der Abstimmung mit der internen IT des Kunden.
Ja, die cosymap Leitungsauskunft GmbH führt eine verbindliche Entwicklungsroadmap, die kontinuierlich aktualisiert wird.
Sie umfasst geplante technische, funktionale und sicherheitsrelevante Erweiterungen unserer Online-Leitungsauskunft und wird in enger Abstimmung mit den Prioritäten unserer Kunden fortgeschrieben.
Geplante Meilensteine für 2026:
- Q1 / 2026 – Schnittstelle ALIZ / BIL:
Erweiterung um zusätzliche Metaportal-Schnittstellen gemäß GW 115 zur automatisierten
Beauskunftung von Leitungsanfragen über externe Plattformen.
Damit können Stadtwerke ihre Leitungsauskunft künftig zentral über cosymap® bündeln
und standardisiert an Drittsysteme übermitteln. - Q2 / 2026 – KI-gestützte Qualitätskontrolle (AI Integration):
Einführung einer KI-basierten Bild- und Dokumentenanalyse, die automatisch die Qualität erstellter Planauskünfte überprüft, Anomalien erkennt und die manuelle Nachkontrolle reduziert.
Diese Funktion wird als optionales Modul angeboten und lässt sich in bestehende Installationen integrieren. - Q3 / Q4 / 2026 – Barrierefreies Frontend für Privatnutzer (BFSG-konform):
Entwicklung eines separaten, barrierefreien Frontends gemäß dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG).
Es erlaubt Privatpersonen eine automatisierte Online-Leitungsauskunft ausschließlich
für das Grundstück der registrierten Wohnadresse.
Technische und funktionale Erweiterbarkeit:
Die cosymap®-Plattform ist modular aufgebaut.
Funktionen und Schnittstellen können jederzeit ergänzt oder erweitert werden – sowohl im Rahmen kundenspezifischer Anpassungen als auch über optionale Standardmodule (z.B. CAD-/Shape-Export, Metaportal-Anbindung, KI-Funktionen, barrierefreies Frontend).
Unsere Systemarchitektur unterstützt offene Standards wie REST, SOAP, WMS und WFS und lässt sich dadurch problemlos in bestehende GIS-, DMS- und CRM-Systeme integrieren.
Einbindung von Kundenfeedback und Anforderungen:
cosymap® pflegt mit allen Stadtwerken und Netzbetreibern eine aktive Feedback-Kultur.
Neue Anforderungen oder Verbesserungsvorschläge können frühzeitig in die Produktentwicklung eingebracht werden – sei es über direkte Rückmeldungen im laufenden Support oder in technischen Abstimmungsgesprächen im Rahmen der Wartung.
So stellen wir sicher, dass praxisnahe Anforderungen unserer Anwender zeitnah umgesetzt werden und unsere Plattform langfristig den operativen und regulatorischen Bedürfnissen der Versorger entspricht.
Mit dieser transparenten Entwicklungsstrategie unterstreicht cosymap® seine Innovationskraft und Zukunftssicherheit – für eine stetig wachsende, rechtssichere und technologisch führende Leitungsauskunft Online.
Informationssicherheit, Datenschutz & Nachweise
Die sichere Verarbeitung sensibler Netzdaten ist ein zentraler Bestandteil jeder modernen digitalen Leitungsauskunft und Planauskunft.
Als Anbieter der cosymap® Online-Leitungsauskunft verstehen wir Datenschutz, IT-Sicherheit und Nachvollziehbarkeit als unverzichtbare Grundlage für ein vertrauenswürdiges Leitungsauskunftsportal und eine rechtssichere Trassenauskunft.
Unsere Cloud-Lösung für Leitungsauskunft und Spartenauskunft basiert auf ISO 27001-zertifizierten Rechenzentren in Deutschland und erfüllt höchste Anforderungen an Informationssicherheit und Ausfallschutz.
Verschlüsselung (TLS 1.3), Zugriffsschutz, rollenbasiertes Rechtemanagement und regelmäßige Penetrationstests stellen sicher, dass jede Leitungsanfrage und jeder erzeugte Schachtschein vertraulich und manipulationssicher verarbeitet wird.
Unser Ziel ist es, Stadtwerken, Netzbetreibern und kommunalen Versorgungsunternehmen ein Höchstmaß an Datensicherheit, Nachvollziehbarkeit und Transparenz zu bieten – ob bei der täglichen Online-Leitungsauskunft, der Erstellung von Plänen oder bei der automatisierten Weiterleitung über Metaportale.
Die folgenden Fragen und Antworten zeigen, wie die cosymap®-Lösung Datenschutz, Nachweise und Informationssicherheit in einem leistungsfähigen Leitungsauskunftsportal vereint.
Die cosymap®-Leitungsauskunft wurde speziell für den sicheren Online-Betrieb entwickelt und schützt
alle Daten auf mehreren Ebenen.
Kommunikationsverbindungen sind vollständig SSL/TLS-verschlüsselt, und die Benutzerverwaltung erfolgt über ein rollenbasiertes Berechtigungssystem.
Optional kann eine Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert werden.
Regelmäßige externe Penetrationstests (zuletzt 2024 durch Trovent Security GmbH) bestätigen,
dass keine kritischen Sicherheitslücken bestehen.
Die Cloud-Leitungsauskunft wird ausschließlich in ISO 27001-zertifizierten Rechenzentren
der Hetzner Online GmbH in Deutschland betrieben.
Damit erfüllt cosymap® alle Anforderungen der NIS-2-Richtlinie, der DVGW GW 118 sowie der einschlägigen IT-Sicherheitsstandards für digitale Leitungsanfragen und Planauskunftssysteme.
cosymap® verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).
Alle Leitungsanfragen werden verschlüsselt übertragen und nur für den Zweck der Leitungsauskunft oder Spartenauskunft verwendet.
Benutzerkonten unterliegen zeitlich begrenzten Freischaltungen und individuellen Berechtigungen. Zugriffe und Änderungen werden revisionssicher protokolliert (Audit-Trail).
Bei Cloud-Hosting erfolgt die Datenverarbeitung ausschließlich in Deutschland.
Auf Wunsch stellen wir unseren Kunden detaillierte technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs) nach Art. 32 DSGVO zur Verfügung – ein wichtiger Nachweis für Datenschutz in der Online-Leitungsauskunft und Trassenauskunft.
Die cosymap Leitungsauskunft GmbH selbst ist nicht ISO 27001-zertifiziert, unsere Hostingpartner jedoch schon.
Die cosymap®-Cloud wird in ISO 27001-zertifizierten Rechenzentren in Deutschland betrieben
und erfüllt höchste Standards für die sichere Verarbeitung von Netzdaten, Plänen und Schachtscheinen.
Verfügbare Nachweise:
- Zertifikat des erfolgreich absolvierten Penetrationstests (Trovent Security GmbH, 23.10.2024)
- Beschreibung des Berechtigungs- und Sicherheitskonzepts
- Dokumentation zu Backup- und Wiederherstellungsverfahren
- Nachweis zum Secure Software Development Lifecycle (SSDLC)
Kunden können bei Bedarf ein Lieferantenaudit durchführen – remote oder vor Ort. cosymap® stellt dabei relevante Unterlagen transparent zur Verfügung, ohne sicherheitskritische Systeminformationen oder Quellcode offenzulegen.
Wartung, Updates und Support erfolgen durch das Serviceteam der cosymap Leitungsauskunft GmbH.
Alle Arbeiten werden remote über gesicherte VPN-Verbindungen ausgeführt und
vorher vom Kunden freigegeben.
Für die Wartung ist kein permanenter Systemzugriff nötig – die Kontrolle bleibt beim Netzbetreiber.
Der Support steht während der Geschäftszeiten zur Verfügung; bei Cloud-Kunden werden Sicherheitsupdates und Funktionsverbesserungen automatisch eingespielt.
So bleibt die Online-Leitungsauskunft jederzeit aktuell, sicher und betriebsbereit.
cosymap® unterstützt außerdem die Schulung von Mitarbeitenden im sicheren Umgang mit dem Leitungsauskunftsportal und der digitalen Planauskunft.